Archiv der Zeitgenossen Krems
Vortrag, Ausstellung, Film, Gespräch, Rundgänge

Am 26. Mai 2026 wird Adolf Krischanitz 80 Jahre alt. Anlass genug, innezuhalten – nicht mit musealem Pathos, sondern mit Aufmerksamkeit für ein Werk, das sich nie bloß als Baukunst verstand, sondern als geistige Praxis. Die Kooperationsveranstaltung von ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich mit dem Archiv der Zeitgenossen, der Kunsthalle Krems und dem Kino im Kesselhaus widmet dem Architekten, Denker und Gestalter eine Veranstaltung, die den Blick auf sein Schaffen in Niederösterreich richtet – auf jene Bauten, die sich tief ins kulturelle Gedächtnis des Landes eingeschrieben haben.

Innenansicht ehemalige Kammgarnspinnerei in Möllersdorf
Stadtdiskursvisite

Mit: Margot Fürtsch-Loos und Siegfried Loos / polar ÷, Karin Neschi-Rektorik / Museumsleitung, Wolfgang Kos
In Begleitung von: Elise Feiersinger / ÖGFA

Workshop, Teil 2

Die Open Workshops im Haus der Architektur laden Besucher:innen dazu ein, selbst Exponate für die wachsende Ausstellung „Stadtabdrücke – Landabläufe“ anzufertigen. In einer offenen Labor- und Werkstattsituation können Interessierte ohne Voranmeldung vorbeikommen und mit Mitgliedern des Kollektivs circa. ins Gespräch kommen.

Oberwart Osterkirche
Fachexkursion

Auf ins Südburgenland! Unsere zweitägige Busexkursion führt uns zu spannenden aktuellen Bauprojekten und ausgewählten Highlights.

Symposium, ZVplus, Tirol, Architekturvortrag

Mit ZVplus initiiert die Zentralvereinigung der Architekt:innen ein neues Sym­posiumsformat, das sich jährlich wechselnden, aktuellen und zu­kunftsrelevanten Fragestellungen des Pla­nens und Bauens widmet. Den Auftakt bildet 2026 das Symposium „Bauen im Hochgebirge", organisiert von der ZV Tirol. In Hochgurgl, auf über 2.000 Metern Seehöhe im hinteren Ötztal, treffen sich führende Ar­chitekt:innen, Planer:innen, Bauherr:innen sowie Vertreter:innen aus Bauwirtschaft, Politik und Verwaltung.

Buchpräsentation und Diskussion

Das Werkstattgespräch markiert den Übergang vom prozesshaften, offenen Labor zur fertigen Ausstellung „Stadtabdrücke – Landabläufe“. An diesem Abend ziehen die Architekturkollektive asphalt und circa. eine erste Zwischenbilanz ihrer Recherchen im HDA und diskutieren methodische Zugänge mit geladenen Gäst:innen. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion über die Zukunft des Bauens und die Transformation unserer Materialkreisläufe.

Othmar Barth, Schule und Knabenseminar, Salern bei Vahrn, 1968  – 72
exkursion

Anlässlich der im aut gezeigten Ausstellung über das Werk von Othmar Barth bietet sich die Möglichkeit, einige der großteils in seiner Heimat Brixen realisierten Bauten zu besichtigen.

Ausstellung „Gastarbajteri. 40 Jahre Arbeitsmigration“ (Initiative Minderheiten/Wien Museum, 2004). Aus der Station „Gastarbeiterroute“ von Peter Payer
Exkursion

Begleitet von Vorträgen, Lesungen und Diskussionen mit Zeitzeug*innen und Expert*innen
Moderation: Maik Novotny, Amila Širbegović / ÖGFA
Unkostenbeitrag

Bahnhof
Exkursion

Die Brno ist weltberühmt für ihre funktionalistische Architektur, die in der Zwischenkriegszeit als Ausdruck der politischen und gesellschaftlichen Aufbruchsstimmung der Ersten Tschechoslowakischen Republik entstand und auch nach 1945 durch prägende Architekten wie Bohuslav Fuchs weiterwirkte. Zugleich rückt zunehmend die jüngere Architekturgeschichte der sozialistischen ČSSR in den Fokus, deren oft bedrohte Bauten heute von einer neuen Generation von Architekt:innen im Sinne von Nachhaltigkeit und Kulturerhalt bewahrt und transformiert werden – etwa beim Umbau des Busbahnhofs Zvonařka. Parallel dazu befinden sich ehemalige Industrieareale im Wandel, während Exkursionen und Initiativen die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sichtbar machen, die sich in der Architektur Brnos bis heute widerspiegeln.