Aktuell

Der Blick von außen

Ausstellung

Neue Wahrnehmungen der Landeshauptstadt St. Pölten - Jetzt auch als ONLINE-Ausstellung verfügbar!

PLATFORM AUSTRIA

Auf unbestimmte Zeit verschoben

Als Vorschau auf die Biennale Architettura 2020 in Venedig bieten Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer Einblick in die Thematik des österreichischen Beitrags – Plattform Urbanismus – und Ausblick auf das Ausstellungsprogramm im österreichischen Pavillon.

Neues vom Zauberberg

Auf unbestimmte Zeit verschoben

Dass Gesundheitsbauten und ihre Umgebung maßgeblich zur Genesung beitragen, lag für Generationen von MedizinerInnen und ArchitektInnen auf der Hand. Geänderte Rahmenbedingungen haben die Bedeutung der Gestaltung jedoch in den Hintergrund treten lassen, ist doch kaum eine Bauaufgabe heute so komplex, wie jene eines Krankenhauses. Nationale und internationale ExpertInnen stellen gesamtheitliche Konzepte und zeitgemäße Gestaltungsmöglichkeiten vor.

Wohnbau in Ackermannbogen | Schwabing-West in München der Wohnbaugenossenschaft wagnis, Planung: A2freising Architekten, Fertigstellung 2014

1. Wohnbaufrühstück 2020 - Im Anschluss an ein Impulsreferat diskutieren VertreterInnen verschiedener Institutionen und Disziplinen. (Geschlossene Veranstaltung per Videokonferenz)

Wohnen an der Stadtmauer

ORTE vor Ort - Bauvisite

Mitten im historischen Stadtzentrum von Horn wurde ein Kleinod zu neuem Leben erweckt. Das hofseitige Bestandsgebäude aus der Renaissance wurde behutsam saniert und um einen dreigeschossigen Holzbau erweitert, der die denkmalgeschützte Stadtmauer überragt. Äußerlich gibt sich der elegante, in den Putzfarben mit dem Bestand korrespondierende Baukörper nicht als Holzbau zu erkennen, dabei liegt der Holzanteil des Gebäudes (deckentragende Holzaußenwände) bei 90 Prozent. Der Einsatz vorgefertigter Module erlaubte eine kurze Bauzeit, die holzsichtigen Loggien und Decken unterstreichen den Wohnkomfort in naturnaher Innenstadtlage. Das vorliegende Projekt zeigt, dass der konstruktive Holzbau auch im mehrgeschossigen Wohnbau und im sensiblen historischen Kontext schlüssige und wirtschaftlich vertretbare Antworten bereithält.

Ehemalige Synagoge St. Pölten, Architektur: Theodor Schreier, 1913

Im Rahmen von "Sakrale Bauten profan genutzt?": Eine Führung durch die Ehemalige Synagoge St. Pölten mit Martha Keil, Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs / Universität Wien, Institut für österreichische Geschichtsforschung.

Kathedrale St. Marien in Tokio, Architektur: Kenzo Tange

Sakrale Bauten profan genutzt?

Impulsvorträge, Diskussion

Dieser Programmabend geht der Frage nach, ob der Leerstand sakraler Bauten auch in Österreich und vor allem in Niederösterreich ein Thema ist und wie offen man hierzulande seitens der EntscheidungsträgerInnen aus Kirche, Denkmalpflege und Öffentlichkeit damit umgeht. Der Veranstaltungsort, die ehemalige Synagoge der vernichteten und vertriebenen jüdischen Gemeinde St. Pöltens, deren Abriss in den 1970er Jahren mangels Nutzung knapp bevorstand, zeigt, wie wesentlich der Erhalt derartiger Räume ist.

Architektur der Unendlichkeit

Filmvorführung, Gespräch

Im Rahmen von "Sakrale Bauten profan genutzt?": Dokumentarfilm von Christoph Schaub, Schweiz 2018, DCP, Farbe, 85 Minuten; anschließend Gespräch mit Regisseur Christoph Schaub

Vor der eigenen Tür

3. St. Pöltner Wohnbaudialog

Die Debatte um zukunftstauglichen Wohnbau, um ganzheitliche Wohnzufriedenheit und leistbare Lebensqualität beschränkt sich schon lange nicht mehr auf die „eigenen vier Wände“. Die sozialen Bindungen in der Nachbarschaft, das Wohnumfeld – insbesondere der gemeinschaftliche Freiraum – und nicht zuletzt die Mitgestaltbarkeit des persönlichen Lebensmittelpunkts gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dabei sind auch die überkommenen Vorstellungen von öffentlich und privat, von Eigenem und Fremdem in Bewegung geraten: Temporäres und gemeinsames Nutzen, share & care lauten heutige Anforderungen an das Zusammenleben. Vorbildwirkung haben dabei Baugruppen- bzw. Cohousing-Projekte erlangt. Alpenland und ORTE haben in- und ausländische Fachleute eingeladen, um neue Ideen und bereits erfolgreiche Modelle zu diskutieren, wie diese Ansprüche auch im klassischen Wohnbau zu erfüllen sind.

"Öffentlich versus privat"

"Öffentlich versus privat"

10. Symposium zur Raumplanung

Das überkommene Verständnis davon, was Sache des Staats und Sache der Wirtschaft ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert: Während langfristige, übergeordnete Planungskonzepte von Ämtern an kommerziell tätige Experten ausgelagert werden, mehren sich die Forderungen, der freien Verfügbarkeit über privates Eigentum endlich Schranken zu setzen. Der politische Umgang mit all diesen Fragen hat weitreichende Folgen für Raum und Gesellschaft. Dazu werden kritische Analysen und alternative Modelle präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Von unseren Kindern geborgt

1. ORTE-Nachhaltigkeitssymposium

Nach zehn Jahren erfolgreicher Raumplanungssymposien weitet ORTE seine Reihe halbtägiger Fachveranstaltungen zu den dringlichen Zukunftsfragen des Planens und Bauens inhaltlich weiter aus und startet im Herbst mit einem ersten Symposium zum Thema Nachhaltigkeit. Diskutiert werden dabei Fragen zur Ressourcenschonung.