Zweitwohnsitze können ländliche Regionen beleben, zugleich aber leistbaren Wohnraum verdrängen und das soziale Gefüge von Gemeinden verändern. Beim ORTE-Symposium „Zweitwohnsitze. Fluch oder Segen für den ländlichen Raum?“ diskutierten Expert und Gemeindevertreter die Chancen, Herausforderungen und politischen Handlungsmöglichkeiten. Im Bericht zum Symposium fassen wir die zentralen Erkenntnisse und Diskussionen der zweitägigen Veranstaltung zusammen.
Die Publizistin Isabella Marboe nähert sich in ihrem Essay „Gefängnis und Garage“, entstanden im Rahmen des ORTE-Schreibworkshops „Schreib mir die Stadt“, der Justizanstalt Krems-Stein aus einer persönlichen und poetischen Perspektive. Zwischen Architektur, Geschichte und Stadtraum entsteht eine ungewöhnliche Betrachtung eines Ortes, an dem Freiheit, Erinnerung und Grenzen aufeinandertreffen.
Flächeninanspruchnahme und Klimawandel setzen Böden und Artenvielfalt schwer unter Druck. Die Ernährungssicherheit wird in Österreich neben klimabedingten Ernteausfällen und dem Rückgang von Ökosystemleistungen auch durch die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen für Infrastruktur-, Siedlungs- und Gewerbezwecke gefährdet. Wesentliche Treiber dabei sind Industrieanlagen, Logistikzentren, Einkaufsparks und neuerdings Rechenzentren. Dem Land NÖ liegen derzeit rund 100 Anfragen für neue Rechenzentren vor! Der dadurch entstehende Nutzungsdruck wirkt sich in vielen Regionen nachteilig auf die landwirtschaftliche Produktion aus. Österreich importiert Nahrung, die wir vom Supermarkt holen, der vielfach auf der „grünen Wiese“ steht. Bei der geplanten Veranstaltung im November Handlungsmöglichkeiten und -optionen aufgezeigt.
Triest ist eine Stadt der Übergänge: zwischen Meer und Karst, zwischen habsburgischer Vergangenheit und italienischer Gegenwart, zwischen Hafen, Handel und urbaner Transformation. Unsere Architekturreise führt mitten hinein in dieses vielschichtige Gefüge und lädt dazu ein, die Stadt aufmerksam zu durchqueren, genau hinzusehen und Architektur in ihren räumlichen, sozialen und kulturellen Zusammenhängen zu entdecken.
Was passiert, wenn die Produktion endet, Fabriken neue Aufgaben bekommen und große Industrieareale zum Gegenstand unterschiedlicher Zukunftsvorstellungen werden? - Die vierte Ausgabe der Exkursionsreihe (g)runderneuert führt ins Weinviertel und nach Korneuburg. Drei Orte, drei unterschiedliche Wege …
Was geschieht, wenn ein historisches Gebäude eine neue Stimme erhält? Wenn Mauern, Dach und räumliche Proportionen ihre Geschichte bewahren und zugleich den Anforderungen einer zeitgemäßen Nutzung gerecht werden sollen? Der Rudolf Buchbinder-Saal in Grafenegg erzählt von einem solchen Weiterbauen. U…
Was wäre, wenn Baustoffe nicht mehr industriell produziert, sondern zum Wachsen gebracht würden? Wenn Pilzgeflechte organische Reststoffe in leichte, stabile Materialien verwandeln könnten, die am Ende ihres Lebenszyklus wieder in biologische Kreisläufe zurückkehren? Was zunächst ungewöhnlich klingt…
Zum Abschluss der Ausstellung Holzbau Architektur mit MENSCH. ORT. HAUS. VERSTAND. geben die Kurator:innen Einblicke in die gezeigten Projekte und aktuellen Forschungsergebnisse und greifen zentrale Themen der Ausstellung nochmals auf.
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, die erstmals Leben und Werk des Tiroler Architekten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht.
Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs:
Rundgang mit Führungen zu Bauherr:innenpreisen seit 1967 in Graz. Wir freuen uns auf aktuelle Einblicke in das Leben der Bauherr:innenpreisträger:innen aus 59 Jahren und bedanken uns bei den Architekt:innen und Bauherr:innen, die uns Einblicke in ihre preisgekrönten Projekte geben werden!
Hofrichter-Ritter Architekten laden in Zusammenarbeit mit STO und dem Haus der Architektur zur Veranstaltung „Häuser schaun” ein. Der Projektname TRIAKER nimmt Bezug auf den Standort und dessen Geschichte: „TRI“ verweist sowohl auf die Triester Straße als auch auf die drei neu errichteten Baukörper.…
Die Ausstellung präsentiert sämtliche Beiträge zum Architekturpreis des Landes Salzburg 2026. Ein Film von Jeremias Kanz zum Juryprozess und eine begleitende Publikation mit einem Rückblick von Wojciech Czaja auf 50 Jahre Architekturpreis ergänzen die Ausstellung.
Holz verbindet Räume, Regionen und Kulturen. Diese Ausstellung im Architektur Haus Kärnten gibt Einblick in 34 ausgewählte Positionen der zeitgenössischen slowenischen Holzarchitektur. Im Rahmen der bilateralen Kooperation mit OHS – Odprte hiše Slovenije / AFRONT zavod za prostorsko inovativnost wir…
Mit: Marianne Eberl, Robert Rotifer Organisation: Judith Augustinovič und Maik Novotny Moderation: Judith Augustinovič / MSLZ und ÖGFA, Christina Linortner / ÖGFA Eine Kooperation mit dem Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum
Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs:
Aus den 84 Bauwerken, die 2026 zum Wettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury – Gernot Hertl, Sonja Hohengasserund Astrid Staufer – 14 Projekte in die engere Auswahl aufgenommen.
Helen & Hard was founded in Stavanger in 1996 by Norwegian Siv Helene Stangeland and Austrian Reinhard Kropf. Today, 26 employees from 10 nations work for the architecture firm based in Stavanger and Oslo. In recent years, Helen & Hard have become particularly known for sustainable timber architectu…
Eine vom Atelier Walter Angonese an der USI in Mendrisio konzipierte Ausstellung, die anhand von Modellen aus der Architekturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts Raumkonzepte vermittelt.
Am 5. November 2025 wurde der Staatspreis Architektur 2025 am Erste Campus in Wien vom Bundesministerin für Wirtschaft, Energie und Tourismus an die Preisträger:innen überreicht.
Mit Herbert Berchtolds Tod verliert die Diözese Feldkirch nicht nur ihren langjährigen Baumeister, sondern auch einen Menschen, der mit Umsicht, Verstand und großem Verantwortungsgefühl wirkte. Ein Nachruf des Teams des Diözesanen Bauamts
Am 24. April 2025 war Katharina Bayer im afo – architekturforum oö zu Gast – als dritter Beitrag der Reihe „und was machst du so?“. Sendung von Sarah Mo Paulovsky.
Werner Sobek, Architekt und Ingenieur mit Weltrang ist der erste Gast beim neuen Format "Und was machst du so?" im afo. Für die Radiosendung stellte unsere Redakteuerin Sarah Mo Paulovsky ein paar Fragen.
Ab 2025 tourt die Ausstellung Wie geht's, Alter? als Wanderausstellung durch Oberösterreich. Interessierte Gemeinden können bei uns die Unterlagen mit allen Informationen zur Umsetzung anfordern. Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Kontaktaufnahme! Für Herbst ’25 sind noch Termine frei.
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